Frühlingsfest 2011 - MKE gibt Einblicke ins Vereinsleben des letzten Jahres


Die Höhenpunkte des vergangenen Jahres des Vereinslebens der Musikkapelle Eisenharz standen im Mittelpunkt des diesjährigen Showabends beim Frühlingsfest in der gut besuchten Carl-Wunderlich-Halle in Eisenharz. [Bilder]

Direkt nach der Wettervorhersage für den Raum Argenbühl begrüßte Josef Singer die Zuschauer zur Sondersendung mit dem Titel „MKE im Brennpunkt – Eine Reportage über DIE Allgäuer Musikkapelle“. Über das gesamte vergangene Jahr hinweg hatten er und sein Kamerateam die Musikkapelle Eisenharz begleitet und verschiedene Beiträge erstellt, die den Zuschauern Einblicke in das bewegte Vereinsleben der Musikkapelle Eisenharz des vergangenen Jahres geben sollten.

Erste Station war die Alteisensammlung, die alljährlich im März den Auftakt der offiziellen Vereinsaktivitäten macht. Auf der Suche nach allerlei Brauchbarem in den Schrottcontainern stieß Bernhard Kolb auf eine wohl zu Unrecht weggeworfene Tuba. Er ließ sich nicht lange bitten und gab mit spontan ein nicht alltägliches Tubasolo zum Besten.

Nächster Zwischenstopp im Musikerjahr war der Frühschoppen am Tag nach der Verleihung der Conradin-Kreutzer-Tafel zum 250-jährigen Bestehen der Musikkapelle. Für das Fersehteam spielten Hansjörg Probst und Sebastian Weber das Trompetensolo „Silberne Trompeten“.

Anschließend stellte Günther Mayer die neueste Errungenschaft der Musikkapelle Eisenharz vor. Um für die Musikproben immer sauberen Strom zu produzieren und auch gegen Stromausfälle gewappnet zu sein, wird abwechselnd jeweils ein Register ins „Stromrad“ eigespannt. Sich um die eigene Achse drehend begeisterte er das Publikum mit dem Xylophonsolo „Circus Renz“.

Als Stargäste des Abends begrüßte Dirigent Manfred „Manne“ Scheuerl die Blues Brothers. Bei ihrer schwungvollen Tanz- und Gesangseinlage hielt es keinen der Zuschauer in der Halle auf den Sitzen.

Den wohl kompliziertesten Auftritt des Jahres hatte die Musikkapelle zu bewältigen, als sich durch einen unglücklichen Umstand gleichzeitig zwei Posaunisten und zwei Trompeter an den Armen verletzten und somit nicht in der Lage waren, ihre Instrumente alleine zu spielen. Deshalb musste Klarinettist Bernd Stadelmann aushelfen, der gleichzeitig mit seinen Füßen die Posaunenzüge und mit seinen Händen die Ventile der beiden Trompeten bediente. Doch auch auf diese nicht ganz alltägliche Art und Weise gelang es den Eisenharzer Musikern vierstimmig Musik zu machen.

Der letzte Beitrag im Rahmen des Brennpunktes war dann ein kurzer Ausschnitt vom diesjährigen Silvestblasen. Den Zuschauern im Saal, die in diesem Jahr beim Besuch der Silvestbläser nicht zu Hause waren, sollten die verpassten Eindrücke dieser langjährigen Allgäuer Tradition nicht vorenthalten werden.

Den Ausklang des überaus gelungenen Abends gestaltete dann die Musikkapelle, die noch einige Stücke ihres breit gefächerten Repertoires zum Besten, das von traditionellen Blasmusikstücken der Egeländer Musikanten bis hin zu Rock-Klassikern von AC-DC und Deep Purple reichte.

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