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Die Höhenpunkte des vergangenen Jahres des Vereinslebens der
Musikkapelle Eisenharz standen im Mittelpunkt des diesjährigen
Showabends beim Frühlingsfest in der gut besuchten
Carl-Wunderlich-Halle in Eisenharz.
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Direkt nach der Wettervorhersage für den Raum Argenbühl begrüßte
Josef Singer die Zuschauer zur Sondersendung mit dem Titel „MKE im
Brennpunkt – Eine Reportage über DIE Allgäuer Musikkapelle“.
Über das gesamte vergangene Jahr hinweg hatten er und sein
Kamerateam die Musikkapelle Eisenharz begleitet und verschiedene
Beiträge erstellt, die den Zuschauern Einblicke in das bewegte
Vereinsleben der Musikkapelle Eisenharz des vergangenen Jahres geben
sollten.
Erste Station war die Alteisensammlung, die alljährlich im März den
Auftakt der offiziellen Vereinsaktivitäten macht. Auf der Suche nach
allerlei Brauchbarem in den Schrottcontainern stieß Bernhard Kolb
auf eine wohl zu Unrecht weggeworfene Tuba. Er ließ sich nicht lange
bitten und gab mit spontan ein nicht alltägliches Tubasolo zum
Besten.
Nächster Zwischenstopp im Musikerjahr war der Frühschoppen am Tag
nach der Verleihung der Conradin-Kreutzer-Tafel zum 250-jährigen
Bestehen der Musikkapelle. Für das Fersehteam spielten Hansjörg
Probst und Sebastian Weber das Trompetensolo „Silberne Trompeten“.
Anschließend stellte Günther Mayer die neueste Errungenschaft der
Musikkapelle Eisenharz vor. Um für die Musikproben immer sauberen
Strom zu produzieren und auch gegen Stromausfälle gewappnet zu sein,
wird abwechselnd jeweils ein Register ins „Stromrad“ eigespannt.
Sich um die eigene Achse drehend begeisterte er das Publikum mit dem
Xylophonsolo „Circus Renz“.
Als
Stargäste des Abends begrüßte Dirigent Manfred „Manne“ Scheuerl die
Blues Brothers. Bei ihrer schwungvollen Tanz- und Gesangseinlage
hielt es keinen der Zuschauer in der Halle auf den Sitzen.
Den
wohl kompliziertesten Auftritt des Jahres hatte die Musikkapelle zu
bewältigen, als sich durch einen unglücklichen Umstand gleichzeitig
zwei Posaunisten und zwei Trompeter an den Armen verletzten und
somit nicht in der Lage waren, ihre Instrumente alleine zu spielen.
Deshalb musste Klarinettist Bernd Stadelmann aushelfen, der
gleichzeitig mit seinen Füßen die Posaunenzüge und mit seinen Händen
die Ventile der beiden Trompeten bediente. Doch auch auf diese nicht
ganz alltägliche Art und Weise gelang es den Eisenharzer Musikern
vierstimmig Musik zu machen.
Der
letzte Beitrag im Rahmen des Brennpunktes war dann ein kurzer
Ausschnitt vom diesjährigen Silvestblasen. Den Zuschauern im Saal,
die in diesem Jahr beim Besuch der Silvestbläser nicht zu Hause
waren, sollten die verpassten Eindrücke dieser langjährigen Allgäuer
Tradition nicht vorenthalten werden.
Den
Ausklang des überaus gelungenen Abends gestaltete dann die
Musikkapelle, die noch einige Stücke ihres breit gefächerten
Repertoires zum Besten, das von traditionellen Blasmusikstücken der
Egeländer Musikanten bis hin zu Rock-Klassikern von AC-DC und Deep
Purple reichte.
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